Betreuung hochaltriger Angehöriger: Herausforderung für Erwerbstätige und Unternehmer

Nach wie vor sind Erwartungen und Bereitschaft zu Solidaritätsleistungen innerhalb der Familie schweizweit sehr hoch. Auch veränderte Rollenbilder und längeres Leben bewirkten bisher keine Revolution. Rund jede achte Person verpflichtet sich hierzulande zu familialen Betreuungsaufgaben; die Mehrheit ist im Alter von 50-65 Jahren, zwei Drittel davon sind erwerbstätig. Vor allem für Frauen ist es schwierig, Erwerbstätigkeit und die Betreuung betagter Eltern unter einen Hut zu bringen. Viele reduzieren ihr Arbeitspensum, nicht wenige geben gar den Job auf. Im Zusammenhang mit dem Fachkräftemangel hat der Bundesrat die Bedeutung dieses Problems erkannt und unterstützende Programme lanciert.

Individuelles, privates Engagement wird gesellschaftlich erwartet, doch welche Unterstützung und Rahmenbedingungen brauchen erwerbstätige Betreuende der Altersgruppe 50-65 ihrerseits? Die Berner Psychologieprofessorin Pasqualina Perrig-Chiello begleitete in letzter Zeit verschiedene Forschungsprojekte zum Thema und teilt im August die wichtigsten Erkenntnisse mit den Silberfüchsen. Und sie diskutiert mit den Teilnehmenden über wünschbare Massnahmen seitens der Unternehmen.

Ort: Zürich, Zentrum Karl der Grosse

Zurück