SILBERFUCHS-KÖPFE

Sylvia Egli von Matt

Medien befinden sich im Umbruch. Sie werden digitaler und damit schneller, tendenziell kürzer und, so die Ansicht Vieler, oberflächlicher und Fehler abhängiger. Das trifft Alle, nicht Alle aber scheint es gleichermassen zu beschäftigen. Wir, die wir offline aufgewachsen sind, wir, die wir unsere Morgenrituale mit Papierblättern verbinden, wir, die wir noch Radio hör(t)en, wir, die wir vielleicht heute gar etwas mehr Zeit und Geld haben für die Lektüre, wir sollten uns einmischen. Qualitätsmedien nutzen und dafür bezahlen, teilnehmen an Foren und vielleicht unsere Expertise weitergeben in Onlineportalen wie Infosperber oder Journal 21. Und vor allem sollten wir mitreden bei der aktuellen Debatte zur Ausgestaltung des Service public, geht es dabei doch um nichts weniger als um die Kohäsion in unserem Land.

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Silberfuchs-Köpfe

Berufstätigkeit ist ein wichtiger gesundheitlicher Protektivfaktor. Gleichzeitig können Anforderungen so hoch sein, dass sich dieser positive Einfluss ins Gegenteil verkehrt - beispielsweise, wenn gerade Frauen zusätzlich zu ihrer Erwerbstätigkeit einen grossen Anteil an Care-Arbeit leisten (müssen).

Auch das Alter hat ein Geschlecht

Die Biographien von Frauen und Männern in der Schweiz sind immer noch recht unterschiedlich. Partnerschaftliche Ideen junger Paare werden strukturell bedingt in Re-Traditionalisierungsbahnen gelenkt – mit entsprechenden Auswirkungen auf die berufliche Vorsorge.

Arbeit im Alter – unentbehrlicher denn je
Ältere Frauen und Männer sind heute im Erwerbsleben stärker eingebunden als jede Generation vor ihnen. Gleichzeitig engagieren sie sich stark für ihre pflegebedürftigen Eltern, die Enkelkinder und in der Freiwilligenarbeit. Und mit der Pensionierung ist noch lange nicht Schluss.

Mit der richtigen Einstellung gehören die letzten 5-10 Berufsjahre vor der formellen Pensionierung zu den spannendsten einer langen Karriere: fehlender Profilierungszwang, Erfahrung in der Gestaltung des Umfelds, geübte Geduld für langwierige Umsetzungsprozesse, der Wunsch mit Stolz auf Erreichtes zurückschauen zu können, ...

Medien befinden sich im Umbruch. Sie werden digitaler und damit schneller, tendenziell kürzer und, so die Ansicht Vieler, oberflächlicher und Fehler abhängiger. Das trifft Alle, nicht Alle aber scheint es gleichermassen zu beschäftigen. Wir, die wir offline aufgewachsen sind, wir, die wir unsere Morgenrituale mit Papierblättern verbinden, wir, die wir noch Radio hör(t)en, wir, die wir vielleicht heute gar etwas mehr Zeit und Geld haben für die Lektüre, wir sollten uns einmischen.

Wer heute in den Ruhestand tritt, leistet Pionierarbeit. Er oder sie ist in der Regel leistungsfähig und auch leistungswillig. Er oder sie hat eine Lebenserwartung von 20 und mehr Jahren vor sich.