Länger leben - anders arbeiten

Im demografischen und digitalen Wandel vermittelt das Netzwerk Silberfuchs Impulse zur Neuerfindung der Berufslaufbahn mit allem Drum und Dran…
wie Entwicklung stimulierende Arbeitsplätze, Bildungsangebote speziell für bereits Erfahrene, Verflüssigung des Konzepts Rentenalter, förderliche Führung, intergenerationelle Kooperation, smartes Management persönlicher Ressourcen usw.

Aktuelles

Nächste Veranstaltung

17.08.2021 (14:00 – 16:45)

Club ExtraZeit vom 17. August 2021

Bericht zum letzten Meeting

Spannende Aufgaben für erfahrene Füchse in Tätigkeitsfeldern mit Fachkräftemangel

Gemäss der Swiss Life-Studie «Länger leben – länger arbeiten» ist ein Viertel aller Frauen und ein Drittel aller Männer nach 64/65 weiter berufstätig. Vor dem gesetzlichen Rentenalter (Altersgruppe 55-64) hat die Schweiz eine der höchsten Erwerbsquoten in der OECD (76.5%), nach dem gesetzlichen Rentenalter ist sie unterdurchschnittlich. Alle Umfragen deuten darauf hin, dass Wunsch und Bereitschaft (in einem reduzierten Pensum) weiter zu arbeiten, in den letzten Jahren signifikant gestiegen sind. Welche Bereiche sind dafür besonders geeignet? Auf der Grundlage von Umfrageergebnissen und der praktischen Erfahrungen der anwesenden Mitglieder haben die wesentlichen Merkmale dieser Bereiche identifiziert und konkrete Handlungsanleitungen für unsere Mitglieder erarbeitet (siehe Beilage Checkliste Erwerbstätigkeit von erfahrenen Fachpersonen nach Erreichen des gesetzlichen Rentenalters).

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Medienspiegel

Das fixe Rentenalter soll aufgehoben statt verschoben werden

NZZ 21. August 2019 -Gastkommentar von Elisabeth Michel-Alder und Thomas Gächter

Ein Rentenalter für alle zu fixieren, kommt einer Blockade sinnvoller gesellschaftlicher Entwicklungen gleich. Das fixe Rentenalter sollte aus dem kollektiven Bewusstsein verschwinden, um die Lösung zentraler Probleme beim Neuerfinden des Älterwerdens und des Erwerbslebens zu fördern.

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Silberfuchs-Köpfe

Regine Strittmatter

Berufstätigkeit ist ein wichtiger gesundheitlicher Protektivfaktor. Gleichzeitig können Anforderungen so hoch sein, dass sich dieser positive Einfluss ins Gegenteil verkehrt - beispielsweise, wenn gerade Frauen zusätzlich zu ihrer Erwerbstätigkeit einen grossen Anteil an Care-Arbeit leisten (müssen). Arbeiten nach der Pensionierung – ob erwerbstätig, ehrenamtlich oder freiwillig – setzt voraus, dass Menschen im Beruf gesund älter werden und sich positive Energie für ein Engagement erhalten können. Alter(n) ist schlussendlich auch eine Frage des psychischen und physischen Wohlergehens. Umso wichtiger, dass gesellschaftliche Rahmenbedingungen, Arbeitsbedingungen und -aufgaben so gestaltet sind, dass Protektivfaktoren allfällige Risikofaktoren überwiegen.  Das Silberfuchs Netzwerk schafft Denk- und Gestaltungsräume – auch zu diesem Aspekt.

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